Wintercamp 2024
Die Silberlilie ist Vorraussetzung für die Teilnahme am Wintercamp.
Gnade
… war das Motto auf dem Wintercamp 2024 auf dem unsere Stämme aus Leonberg und Rutesheim zusammen mit den Waiblinger und Cannstatter Rangers eine eher herbstliche Zeit in Wittlingen erlebten.
Das Wintercamp wirklich schön. Es war mir eine große Freude. Ich war fasziniert wie begeistert die Kinder waren. Es hat mir meine Aufgabe als Campleiter um einiges leichter gemacht, dass sie von vornherein echt begeistert waren – es war eine gute Stimmung, es gab keine trotzigen Sachen sie waren echt beim Programm dabei, waren richtig gut drauf, auch bei den Andachten und beim Thema. Es gab gute Gespräche.
Unser Orientierungslauf war richtig nice Sie mussten sie um 05:30 Uhr aufstehen und sich dann im Dunkeln orientieren und verschiedene Stationen machen. Als ich um 05:30 Uhr in die Menge gerufen habe „Seid ihr motiviert“ kam mir wirklich ein echt nicht allzu leises „JA“ entgegen. Sie haben mit Begeisterung mitgemacht.
Die Gemeinschaft in der Leitung war auch richtig cool und ich bin immer aufs Neue von Jedem begeistert, wie viele Menschen, die nicht so alltäglich miteinander Dienst machen, ohne Problem in Einheit zusammenstehen können und so ein Camp wuppen. Ich war dankbar für jedes Gebet, jede Unterstützung, die von irgendwo kam. Man hat richtig gemerkt, wie viele Hände und Menschen das Camp entweder praktisch oder auch geistlich getragen haben das hat mich richtig gefreut .
Ich hatte ein paar gute Gespräche mit Pfadrangern und Pfadfindern. Wir hatten eine gute Gemeinschaft, viel Freude, konnten den Kindern Gottes Wort näher bringen. Das Thema Gnade hat Josias wirklich hervorragend gemacht und anschaulich rübergebracht. Für jedes Glaubens Level war was dabei und ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich damit zu beschäftigen. Und wir er das Thema dann praktisch runtergebrochen hat für die Kinder, es anschaulich darzustellen, das hat er wirklich gut gemacht.
Ansonsten gab es gutes Essen, der Pool war nice. Das Wetter war zu warm aber naja, da kann man nichts machen. Aber alles in allem war es ein wirklich schönes Camp und ich bin sehr dankbar – auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist und es natürlich an vielen Ecken Potenzial zur Verbesserung gab, hat doch Gottes Segen doch sehr auf dem Camp gewirkt.
Simon – Campleiter
Ich hab mich in meiner Funktion als Camppastor erstaunlich wohlgefühlt. Im Vorhinein hatte ich mir einige Gedanken und Sorgen gemacht, aber als ich dann auf dem Camp war, konnte ich es wirklich genießen.
Ich hatte auf dem Camp (dadurch dass ich kein Team hatte) viel Kapazität um Gespräche zu führen und hier und da zu unterstützen. Das war schön. Ich konnte mit den Pfadfindern und mit den helfenden Pfadrangern gute Gespräche führen und hab viel positive Rückmeldung bekommen.
Das Campthema „Gnade“ war gut gewählt und die Pfadfinder haben sich zum Teil sehr tiefgründige Fragen gestellt, sodass ich hoffe, dass ihnen die 3 Andachten mit Teamzeit zum Segen wird und ihren Glauben stärkt.
Mein persönliches Highlight war, dass ich in den Andachten gut das rüberbringen konnte, was ich vorbereitet habe. Mich hat am ersten Tag überwältigt, was es bedeutet Camppastor zu sein, was für ein Vorrecht es ist zu knapp 70 Jugendlichen und 40 Leitern zu sprechen und dass die 40 Leiter deshalb den ganzen Aufwand betreiben.
Es hat mich sehr gefreut, wie geschlossen die Leiterschaft aus den unterschiedlichen Stämmen zusammengearbeitet haben und wie harmonisch das ganze Camp war.
Josias – Camppastor
Meine Highlights waren vom Programm her der Montag, an dem es um 5:30 Uhr los ging, damit die Teams um kurz nach 6 Uhr sich zu einem Orientierungslauf aufgemacht haben. Danach gegen 10 Uhr ein luxuriöser Brunch, gefolgt von einer Andacht und praktischen Workshops und dann ein recht entspannter Nachmittag, an dem die Teams selbst kreativ werden konnten, wie sie die Zeit nutzen.
Sonst waren es für mich die generelle Atmosphäre auf dem Platz, gerade an dem freien Nachmittag.
Und natürlich Sauna und Pool, sowie der fantastische Proviant mit warmem Frühstück und 3-gängigen Abendessen, trotz kurzfristiger Umbesetzung, weil Inika krank war.
Jonas – Campwart
Dieses Jahr habe ich recht kurzfristig die Küchenleitung beim Pfadfinder Wintercamp der Region übernommen, ganz nach unserem Pfadfinder Motto „Learning by doing“, denn davor hatte ich noch nie die Küche geleitet.
Für über 100 Leute auf überwiegend offenen Feuer zu kochen, war eine Herausforderung und eine Freude zu gleich. Zu sehen wie Pfadranger mit anpacken wollen und lernen, was es heißt Leiter zu sein, ist der Hammer.
Unendlich dankbar bin ich für die ganzen Leiter, die immer wieder tatkräftig die Küche unterstützt haben, wenn es schnell gehen musste. Und ich feiere Gott der uns ganz nach dem Campthema „Gnade“, eben diese erwiesen und neu vor Augen geführt hat, dass er mich und uns als Camp geführt und geleitet hat.
Wir sagen: „Hier bin ich, gebrauche mich“ und geben unser Bestes „mit Gottes Hilfe“, den Rest macht er.
Lea – Proviant
Also das Wintercamp war wieder einmal kein wirkliches Wintercamp ; ) – eher so ein Herbst-Camp mit Nässe und Nachts einmal bis maximal Null Grad.
Nichtsdestotrotz mit Unwägbarkeiten eines Camplebens abseits von Trocknungsfähigem Wetter.
Durch Konstruktive Mängel eines alten Jurtensystems in Kombination mit einer Verkettung ungünstiger Zusammenhänge wurde doch glatt in der ersten Nacht, es hat annähernd komplett durchgeregnet, meine Tasche mit Kleidern und warmen Sachen geflutet und diese unwiederbringlich ihrer Funktion beraubt. Glücklicherweise hat man ja immer einen Satz Kleider an und eine Jacke lag so dermaßen geschickt gefaltet, daß das meißte Wasser abgeschüttelt und die Jacke am Körper getrocknet werden konnte.
Nun ja, immerhin hatten wir eine Jurte zum Schlafen stehen, denn beim Aufbau war der Beutel mit Heringen erst nicht auffindbar (es wurden schon Holzpflöcke als Ersatz hergestellt) und dann verschwand auch noch die Umlenkrolle zum Spannen des Dachs an der Mittelstange. Das liebe Thema Ordnung hat da doch wieder einmal deutlich seine Daseinsberechtigung präsentiert.
Aber eine problemlose Technik ist letztlich nicht das, was ein Camp ausmacht.
Und das Camp war in meinen Augen sehr gut!
Mein Highlight war wieder der Orientierungslauf mit Start um 6:00 Uhr, diesmal nicht als Posten sondern mit unseren Jurtenteams unterwegs (3 Jungs aus Rutesheim und 6 von Leonberg).
Los im Dunkeln und dann in die Morgendämmerung rein mit schönem Brunch um 10:00 auf dem Platz bei sogar etwas Sonnenschein, yeah!
Außerdem das sehr wichtige geistliche Thema Gnade und Gerechtigkeit Gottes mit sehr guten Andachten und Teamzeiten, in denen gute Fragen gestellt wurden. Möge Gott die Herzen der Jungs zu sich ziehen und sie sich rufen lassen. Focus und Konzentration waren wie oft schon recht herausfordernde Bereiche bei den Jungs.
Das Programm mit Workshops, Seminaren, Spiel und Spaß in großen Abendveranstaltungen mit fortlaufender Geschichte jeweils zum Abschluss finde ich konzeptionell echt gut.
Pool und Sauna waren in dem Setting für mich nicht so interessant, jedoch für viele der Kids und Jugendlichen schon.
Was mir auch immer wieder auffällt sind tiefe Gespräche und Fragen zwischendrin am Feuer, in freien Zeiten oder am Abend, zu geistlichen Themen und dem Glaubensleben sowohl bei Pfadrangern als auch bei Pfadfindern und Mitarbeitern. Und das ist sehr sehr wertvoll und macht für mich den Kern eines guten Camps aus.
Wenn jetzt noch der Boden gefroren gewesen wäre, hätten wir zwar wahrscheinlich wärmetechnisch andere Herausforderungen gehabt, das ganze wäre aber dadurch nicht wieder so eine Schlammschlacht geworden. Nun ja – der Schweizer sagt: Du kannsch halt net ´s Foiverli und ´s Wckli ha!
Häns -Team Füchse
Am Samstag, den 10.02. ging es für die Royal Rangers nach Wittlingen auf das Wintercamp. Um als Teilnehmer auf dem Camp dabei sein zu können müssen die Mädels & Jungs der Pfadfinderstufe ein besonders Abzeichen haben, die Silberlilie. Das Team der Rutesheimer-Eisfüchse war mit insgesamt sechs Mädels am Start.
Das Camp begann mit dem Aufbau unserer Jurten und Kothen, in denen wir für die drei Nächte schlafen.
Über die nächsten Tage verteilt gab es verschiedene Programmpunkte: geistliche Seminare, Workshops, Lobpreis, gutes Essen, ein Orientierungslauf am frühen Morgen oder auch tiefengehende Andachten über das Thema „Gnade“ mit anschließender Teamzeit.
Ein Highlight des Pfadfinder Wintercamps ist immer die Sauna und der heiße Pool, indem entspannt werden kann.
Für die Leiter und Teilnehmer war das Camp eine intensive Zeit, in der wir gemeinsam in Gottes Wort lesen, Freundschaften stärken und Neues lernen durften.
Anouk – Team Eisfüchse